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Mannigfaltigkeit (manifold)

May 13, 2009

Definition:
Der n-dimensionale euklidische Raum \mathbb R^n mit der Standardskalarprodukt \langle u, v \rangle = u_1 v_1 + \cdots + u_n v_n ist ein Hilbertraum.
 
Definition:

Ein topologischer Raum X heißt n-dimensional lokal euklidisch, wenn jeder Punkt x\in X eine offene Umgebung U besitzt, die zu einer offenen Teilmenge V des euklidischen Raumes \mathbb R^n homöomorph ist.

lokal euklBeispiele:

Die Sphäre \mathbb S^n ist lokal euklidisch mit Dimension n.
b) Der projektive Raum P_n ist lokal euklidisch mit Dimension n.
c) Sind X und Y lokal euklidisch mit Dimension n bzw. m, dann ist X\times Y lokal
euklidisch (mit welcher Dimension?).

a) Die Sphäre \mathbb S^n ist lokal euklidisch mit Dimension n.

b) Der projektive Raum P_n ist lokal euklidisch mit Dimension n.

c) Sind X und Y lokal euklidisch mit Dimension n bzw. m, dann ist X\times Y lokal euklidisch (mit welcher Dimension?).

 

Definition:

Ein Homöomorphismus h:U\to V heißt Karte oder lokales Koordinatensystem von X um x mit Kartengebiet U

Definition:

Die Umkehrung h^{-1}:V\to U wird lokale Parametrisierung von X um x genannt.

Definition:

Ist h(x)=0, so sagt man, h und h^{-1} seien in x zentriert.

Definition:
Basis einer Topologie
Ein System B von Teilmengen eines topologischen Raumes X heißt Basis der Topologie, wenn
a) jede Menge aus B offen ist und
b) jede offene Menge des Raumes sich als Vereinigung von Mengen aus B darstellen lässt.

Definition:
Eine n-dimensionale Mannigfaltigkeit ist ein Hausdorffraum mit abzählbarer Basis, der n-dimensional lokal euklidisch ist.

Eigenschaften:

lokal wegzusammenhängend,

lokal kompakt,

lokal metrisierbar.

One comment

  1. haha Euklid – den habe ich auch schon gefressen – war lecker…



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